Samstag, 15. Oktober 2011

Der schwarze Freitag- Wie Ikea die Welt schockiert



Der gestrige Tag wird für viele Schwedenliebhaber auf der ganzen Welt höchstwahrscheinlich als „Schwarzer Freitag“ in die Geschichte eingehen. Die Branchenzeitung Fri Köpenskap berichtete gestern über die Absicht von IKEA die bisher weltweit vertriebenen schwedischen Markenprodukte vollständig aus dem Sortiment zu nehmen.

Der Konzern möchte in seinen Lebensmittelabteilungen nur noch Produkte verkaufen, für die er selbst die Rezepte und die Rechte besitzt. Damit wird das Unternehmen auch nicht mehr gezwungen sein, die Produkte unbedingt von Schweden aus zu beziehen.
Hintergrund ist also eine Optimierung des Geschäftsmodells, wie es so schön auf Neudeutsch heißt, oder ein weiterer Versuch der Profitmaximierung, wie wir älteren Leute es benennen würden.

In Zukunft gibt es dort nur noch Produkte auf dem das IKEA-Zeichen prangt.
Grund genug für viele Auslandsschweden und Schwedenfans der Facebook-Gruppe
„Bring real food back to Ikea Swedeshop“ beizutreten.
Demonstrationen werden sicher folgen.
Ohne Sill (Hering) oder Kalles Kaviar von Abba oder Schokolade von Cloetta scheint das Leben für die Menschen außerhalb Schwedens tatsächlich um einiges grauer geworden zu sein.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Literatur-Nobelpreis



Das gab es lange nicht mehr. Im Jahr 1974 ging der letzte Literatur-Nobelpreis an einen schwedischen Autor. Es war also an der Zeit das Preisgeld in Höhe von 10 Millionen schwedischen Kronen auch einmal wieder im Land zu belassen.

An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch an Tomas Tranströmer.

Es bleibt zu hoffen, dass diese Ernennung der heutzutage zu Unrecht verschmähten Lyrik auf die Beine helfen wird. Schreibt und lest Gedichte, liebe Leute!